Trotz Krise erfolgreich: Blechbearbeitung aus einer Hand

Robert Plersch setzt auf Flexibilität: Biegen, Rohre schneiden und Laserschweißen. Er ist der Lohnfertiger für alle Fälle.

Robert Plersch
„Man muss das machen, was andere nicht können oder nicht wollen“ ist die Devise von Robert Plersch.

Robert Plersch sagt nicht gerne Nein - vor allem nicht zu seinen Kunden. „Man muss das machen, was andere nicht können oder nicht wollen". So lautet die Philosophie, mit der er die Allgäuer Robert Plersch GmbH als Lohnfertiger in fünfter Generation führt. Seine Devise ist Flexibilität. Dabei deckt er die gesamte Bandbreite der Blechbearbeitung ab.

„Wir verstehen uns als Systemlieferant und Komplettanbieter", betont der Geschäftsführer und zeigt auf Bedienpulte und Schaltschränke aus Edelstahl, die in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber gefertigt wurden und nun in der Qualitätssicherung auf grünes Licht für die Auslieferung warten.

Breites Leistungsspektrum: Biegen, Rohrbearbeitung, Laserschweißen

Als Lohnfertiger bietet die Robert Plersch GmbH auf rund 8000 Quadratmetern Blechbearbeitung
Als Lohnfertiger bietet die Robert Plersch GmbH auf rund 8000 Quadratmetern Blechbearbeitung.

Als Spezialist für die Blechbearbeitung verarbeitet Plersch Stahl, Aluminium und Edelstahl mit einem Dickenspektrum von 0,5 bis 20 Millimetern. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die eingesetzte Technologie - Investitionen sind für den Geschäftsführer eine Selbstverständlichkeit. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten: „Durch unsere breite Ausrichtung sind wir glimpflich durch die Krise gekommen", ist er überzeugt.

Investieren in die Blechbearbeitung - trotz Krise
Im Februar 2009 hat Robert Plersch ein Investitionspaket mit vier neuen Maschinen geschnürt - darunter die TruLaser Tube 7000 und ein TruLaser Robot 5020: „Sobald wir aufhören zu investieren, verlieren wir an Boden. Und diesen Verlust aufzuholen wird schwierig", sagt Plersch. Die Ersatzinvestitionen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage zu verschieben war für ihn keine Option. Er setzt auf hohe Qualität, das erfordert einen modernen Maschinenpark.

Aktionsradius von 150 Kilometern

Umsetzen lassen sich die technischen Optionen jedoch nur mit dem entsprechenden Know-how. Die auftragsschwachen Zeiten wurden darum zur Weiterbildung der rund 100 Mitarbeiter genutzt. Qualifizierten Nachwuchs bildet Plersch selbst aus - sofern er geeignete Bewerber findet.

Mitarbeiter und Auftraggeber kommen zum Großteil aus der näheren Umgebung: „Wir suchen die Nähe zum Kunden", erläutert der Geschäftsführer. So lassen sich Probleme schnell und unkompliziert lösen. Mit einem Aktionsradius von 150 Kilometern produziert der Lohnfertiger hauptsächlich „in der Region für die Region".

Wettbewerbsvorteil: Laserschweißen

TruLaser Robot 5020
Zukunftstechnologie Laserschweißen: Robert Plersch sieht in der TruLaser Robot 5020 einen klarer Wettbewerbsvorteil.

„Auf dem Markt werden wir als kompetenter Partner für die Blechbearbeitung akzeptiert, der das Potenzial hat Dinge neu und besser zu machen", berichtet Plersch. Dazu zählt für ihn neben der Rohrbearbeitung auch die kratzerarme Fertigung der Teile. Völlig neue Möglichkeiten biete außerdem das Laserschweißen. Durch verbesserte Qualität ist weniger Nacharbeit nötig. In der neuen 4-Kilowatt-Festkörperlaser-Schweißzelle TruLaser Robot 5020 sieht Plersch darum einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Zukunft in der Blechbearbeitung gesichert     
Mit der Kombination aus neuen Maschinen, Vielseitigkeit und qualifiziertem Personal fühlt sich der Geschäftsführer gut gerüstet, um seine Kunden mit Teilen beliefern zu können, in denen Mehrwert und Know-how steckt. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. 2019 wird die Firma Plersch 200 Jahre alt - dann will sich Robert Plersch aus seinem Unternehmen zurückziehen. Die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern.

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